Osterkerzenpaar 2017

Wie schon in den Jahren zuvor, hat sich auch in diesem Jahr wieder ein Team um die Gestaltung der Osterkerzen 2017 gekümmert. Kreative Menschen aus der evangelischen und der katholischen Gemeinde haben wieder gemeinsam ein Symbol für die Osterkerzen gestaltet. Die Entstehungsgeschichte und Bedeutung der Symbole auf den Kerzen können Sie hier im pdf-Format einsehen.

Links sehen Sie eine mit dem gleichen Motiv gestaltete Kerze, die erstmals in diesem Jahr für die Trauerhalle auf unserem Friedhof gefertigt wurde.



Maiandachten

Im Mai finden freitags um 19.00 Uhr wieder Maiandachten in der Kirche statt. Sie sind alle eingeladen sowohl als Vorbeter, als auch im Gebet mit zu tun. Wir legen in der Kirche eine Liste mit den Terminen für die Maiandach­ten aus. Tragen Sie sich bitte ein, denn nur an Tagen, für die sich ein Vorbeter eingetragen hat, wird auch eine Maiandacht stattfinden können. Wir danken für Ihre Mithilfe.



Palmweihe und Palmprozession ab Kindertagesst├Ątte St. Josef

Liebe Schwestern und Brüder!
In den neuen, noch von unserem emeretierten Bischof Karl Kardinal Lehmann verabschiedeten Pastoralen Richtlinien für Kindertagesstätten (Nr. 12) werden die kirchlichen Kindertagesstätten ausdrücklich als „Kirche“, als „Orte des Glaubens“ und als „Kristallisationspunkte der Familienpastoral“ bezeichnet. Unsere Kindertagesstätten haben teil am Sendungsauftrag der ganzen Kirche. Ihre Erzieherinnen sind darum auch pastorale Mitarbeiterinnen der Kirche. Die neuen Pastoralen Richtlinien rufen dazu auf, die Verbindung und Zusammenarbeit von Kindertages-stätten und Pfarrgemeinden bzw. Pastoralraum zu intensivieren. Damit dies besser
zum Ausdruck kommt, soll die Palmweihe zum Palmsonntag in diesem Jahr an unserer Kindertagesstätte St. Josef (Hirtengarten 25) beginnen. Von dort ziehen wir zur Pfarrkirche. Für die kleineren Kinder gibt es dann einen eigenen Klein-kindergottesdienst in der „Katakombe“ (Pfarrhaus). Die Palmweihe ist um 9.45 Uhr. Das Hochamt in der Pfarrkirche beginnt um ca. 10.00 Uhr. Wir bitten alle Mitfeiernden soweit möglich eigene Buchszweige zur Segnung mitzubringen. Ein begrenzter Vorrat ist vorhanden.   

Olaf Schneider, Pfr.



Musik f├╝r Kirchenrenovierung

„Unsere Pfarrkirche braucht viele Freunde“! Das war bereits mehrfach zu lesen. Und angesichts dessen, was sich die Gemeinde zum 150-jährigen Kirchenjubiläum vorgenommen hat, kann man das nur unterstreichen. Was genau alles renoviert werden muss, darüber wird Sie der Verwaltungsrat noch informieren.
Ich darf Sie nun auf die Dinge aufmerksam machen, die die Kirchenmusik betreffen. Neben verschiedenen kleinen gibt es im Wesentlichen drei größere Vorhaben:

  1. Wer schon einmal den Emporenaufgang erklommen hat, weiß, wovon ich spreche: Die Treppenstufen hinauf zur Orgelempore müssen dringend saniert werden!
    Diese Stufen werden seit 1848 genutzt und sind dementsprechend ausgetreten. Das macht den Auf- und Abstieg nicht nur mühsam sondern auch gefährlich. Denn einmal nicht aufgepasst, stolpert man ganz leicht oder tritt ins Leere. Und das kann böse enden.
    Die Kosten hierfür liegen voraussichtlich im mittleren vierstelligen Bereich
    .

  2. Dieser Punkt betrifft den Gesundheitsschutz von Mitarbeitern der Pfarrei – in dem Fall der Organistinnen und Organisten.
    Im Winter kann es sehr kalt in unserer Kirche werden. Die meisten von Ihnen kennen die auf 15°C „geheizte“ Kirche zu den Gottesdiensten. Außerhalb der Gottesdienstzeiten wird schwächer geheizt und dann können es durchaus auch mal 10°C sein.
    Wenn nun die Organisten üben wollen, ist das sehr unangenehm und nach einer Stunde ist man schon völlig durchgefroren. Selbst im Gottesdienst zieht es von den Wänden und vor allem von unserer sehr schönen aber keineswegs dichten Fensterrosette her, so dass die 15°C auf der Empore nicht erreicht werden.
    Daher soll für die Organisten eine Heizmöglichkeit angeschafft werden. Wie genau diese aussieht, müssen wir uns noch überlegen. Die Lösung wird sowohl energiesparend als auch feuersicher sein.

  3. Der letzte Punkt ist gleichzeitig der teuerste, aber meiner Ansicht nach auch ein sehr sinnvoller!
    Es geht um einen zweiten Orgelspieltisch, der mobil – also auf Rollen – vor der ersten Stufe des Altarraums stehen soll und von dem aus unsere Orgel gespielt werden kann. Dass das keine unnötige Sache ist, möchte ich Ihnen kurz erklären.
    Einmal gibt es–und darauf kann die Gemeinde stolz sein–unseren Kirchen-chor. Da einige Mitglieder dem jugendlichen Alter bereits entwachsen sind, wird es für Sie immer schwieriger – für manche sogar unmöglich –, weiterhin zum Singen auf die Empore zu steigen. Zuletzt sang der Chor bereits von unten. Es gibt aber viele Chorstücke, für die eine Orgel zur Begleitung gebraucht wird. Und da liegt nun das Problem: Es ist nicht möglich, dass der Chor unten singt und die Organistin oder der Organist oben begleitet. Das hat viele Gründe, die ich Ihnen gerne persönlich erläutere, die aber den Rahmen hier sprengen würden.
    Im Übrigen gibt es auch einige Organisten, die froh wären, wenn sie nicht immer die steile Emporentreppe zu nehmen bräuchten. Außerdem bekämen sie so die Möglichkeit, an der Kommunionfeier teilzunehmen, was auf der Empore nicht möglich ist.
    Ein weiterer Aspekt ist, dass man bei uns in der Kirche als Organist sehr weit entfernt ist von den Werktagsgottesdiensten, Taufen und Trauungen. Findet z. B. ein Gottesdienst in der Werktagskapelle statt (oder in Zukunft auch wieder Taufen), so muss man als Organist manchmal fast raten, was gerade passiert und wann man spielen muss.
    Es wäre also in vielerlei Hinsicht eine Bereicherung für das gottesdienstliche Leben unserer Pfarrei. Und ganz nebenbei könnte die Gemeinde dem Organisten auch mal „bei der Arbeit“ zusehen.
    Die Kosten von rund 15.000 Euro müssen sich allerdings allein aus Spenden finanzieren, da die geplanten Ausgaben für andere wichtige Baustellen (Treppe vor dem Haupteingang, barrierefreier Zugang am Seiteneingang) bereits sehr hoch sind.

Und so komme ich nun zu dem, was der Titel dieses Artikels vermuten lässt:
Es wird im Laufe der nächsten 2 Jahre verschiedene musikalische Angebote in unserer Pfarr-kirche geben. Wir bieten Ihnen Orgelkonzerte, Chorkonzerte, Gesang und Orgel, Musikalische Andachten und besonders gestaltete Gottesdienste an. Neben pfarreieigenen Musikgruppierungen werden auch Gastmusiker mitwirken. Der Eintritt zu diesen Veranstaltungen ist selbstverständlich immer frei. Aber wir möchten mit den Spendeneinnahmen aus dieser Reihe den „kirchenmusikalischen Teil“ der Kirchenrenovierung unterstützen und würden uns freuen, wenn Sie uns dabei helfen.
Die verschiedenen Konzerte und Gottesdienste werden rechtzeitig im „Kontakt“ und mit Plakaten angekündigt werden.
Es ist ein großes Projekt, das wir nur als zusammenhaltende und -wirkende Gemeinde bewältigen können. Auch wir Musiker möchten unseren Teil dazu beitragen. So freue ich mich schon jetzt auf Ihr Kommen und Ihre Unterstützung und grüße Sie alle sehr herzlich!


Christian Göckel

 



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